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Paartherapie / Eheberatung
Hamburg |
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Eheberatung Hamburg
Paartherapie Hamburg
Info:
Die neue Fortbildung Paartherapie (A02) beginnt im September 2008
in Hamburg, weitere Infos hier.
Konstruktives Verhalten
Besonders zentral ist es, wieder zuhören zu lernen. Bestimmte
Anschuldigungen oder Vorwürfe hat man scheinbar vielleicht
schon tausend Mal gehört und stellt sich bei den entsprechenden
Stichwörtern regelrecht taub. Eine Veränderung kann es
nur geben, wenn sich die Partner wieder wie neu sehen, entdecken
können. Wenn jeder erst mal seine Sicht der Dinge vorbringen
kann, und damit verstanden wird, auch wenn die Standpunkte vielleicht
weit auseinander liegen. Dann kann das Trennende auch wieder als
das eigentlich Reizvolle, Unbekannte am Partner gesehen werden.
Destruktives Verhalten
Eher zerstörerisch ist es, hauptsächlich in Vorwürfen
zu kommunizieren (sogenannte Du-Botschaften), oft noch kombiniert
mit absoluten Ausdrücken wie "Immer machst Du...",
"Nie kannst du...", "Du bist absolut....", "Wenn
Du nicht auf der Stelle....." usw. Der andere schießt
vielleicht auf der gleichen Ebene zurück oder sagt gar nichts
mehr und verschließt sich völlig. Scheinbar reden die
Partner miteinander, ich Wirklichkeit ist es aber eigentlich eine
Nicht-Kommunikation, es wird nichts wirklich ausgetauscht.
Belastende Faktoren von Außen
Zusätzlich belasten können eine Ehe natürlich auch
eigentlich von "Außen" kommende Umstände. Dies
kann z.B. sein eine schwere Erkrankung eines Partners, ungünstige
Wohnumstände, die sprichwörtliche "böse"
(Schwieger-)Mutter oder Vater, aber auch Dinge wie die oben schon
angesprochenen vielleicht überzogenen Erwartungen und Vorstellungen
an eine Ehe bzw. Partnerschaft. Auch diese Problematiken sind gegebenenfalls
in eine Eheberatung einzubeziehen.
Geschichte der Partner
An manchen Punkten einer Beratung sind auch "Ausflüge"
in die Vergangenheit ratsam. Bestimmte Reaktionsweisen eines Partners
werden für den Anderen manchmal verständlicher, wenn der
Ausgangspunkt deutlich wird. Dies kann z.B. ein Vertrauensverlust
in einer früheren Beziehung sein, aber auch Einflüsse
aus der Herkunftsfamilie.
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In der heutigen Zeit werden die Erwartungen an eine
Partnerschaft immer höher. Sie soll lustig sein, anregend,
stabil, unterstützend, sexuell befriedigend usw.... Gleichzeitig
steigt die Scheidungsrate immer mehr an. Viel eher als früher
ist man bereit, das ganze Projekt Ehe bzw. Partnerschaft zu beenden
und einen neuen Versuch zu starten. In vielen Fällen ist das
richtig, oft zeigt sich aber auch, das ganz ähnliche Probleme
auch in der folgenden Beziehung auftauchen. Viele langdauernde Beziehungen
lassen sich auch kaum restlos trennen, zumindest wenn Kinder da
sind, bleibt die Beziehung auf der Eltern-Ebene und damit auch das
Konfliktpotenzial bestehen.
Bei einer Ehe-Krise hat man vielleicht das Gefühl,
bestimmte Streits oder Probleme tauchen immer wieder auf und lassen
sich nicht richtig lösen. Mann hat keine Lust mehr, den immer
gleichen Vorwürfen zuzuhören und erlebt andererseits auch
den Partner als verschlossen für die eignen Anliegen. Man hat
das Gefühl, angegriffen zu werden und sich vehement verteidigen
zu müssen. Gerade das erlebt vielleicht der Andere wieder als
Angriff, und schon geht das Ganze wieder von vorne los.
Was passiert nun in einer Eheberatung? Grob
zusammen gefasst sollen konstruktive, aufbauende Verhaltensweisen
verstärkt und destruktive, zerstörerische Handlungen gestoppt
werden. Dann ist es enorm wichtig, den Kern des Konfliktes wie auch
das in der Tiefe trotz allem Verbindene mehr zu verstehen.
Ein besonderer Wert in einer Eheberatung liegt u.a.
darin, dass jemand von außen auf das "System" schauen
kann. Von Innen betrachtet sieht man bestimmte Abläufe in einer
Krise manchmal kaum noch.
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Eheberatung
/ Paartherapie
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