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Workshops / Liebeschip

Workshops

Professionell moderne Paartherapie
  Dipl.-Psych. Christian Hemschemeier

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Umprogrammierung des liebeschips - glückliche Beziehungen führen

Wege aus einem dysfunktionalem Beziehungsmuster
Bist du immer wieder in den gleichen unglücklichen Beziehungen gefangen, in denen deine Bdürfnisse scheinbar nie erfüllt werden? Wirst du plötzlich verlassen und hast mit heftigem Liebeskummer zu kämpfen? Treten in deinen Beziehungen viele Verletzungen auf? Ziehen sich deine Partner immer wieder zurück oder bekennen sich nicht zu dir?
In diesem Seminar, das auf Wunsch auch ggbf. fortgesetzt wird, kannst den Weg deinen Liebeschip umzuprogrammmieren kennenlernen. Es geht dabei um:
- Das eigene Muster kennenlernen
- Biografische Zusammenhänge kennenlernen
- Bestandaufnahme der Beziehungen auch im Freundeskreis
- Setzen von Grenzen, Standards und Dealbreakern in bestehenden Beziehungen
- Austausch und Unterstützung mit Menschen in ähnlichen Entwicklungsprozessen

Termine / Orte
Hamburg - Tesdorpfstr. 11
25.01.2017 18:30-21:00 Uhr
22.02.2017 18:30-21:00 Uhr
03.05.2017 18:30-21:00 Uhr
weitere folgen

Berlin - Kreuzberg / Am Tempelhofer Damm 7
27.08.17 17:00-19:30 Uhr
08.10.17 17:00-19:30 Uhr
12.11.17 17:00-19:30 Uhr

Bielefeld
Termine folgen

Köln
Termine folgen

München
Termine folgen


Weitere Städte auf Anfrage! Gerne nachfragen, dann sammle ich Interessenten

Kosten: in Hamburg: 50 € / andere Städte: 69 €.

Anmeldung: einfach formlos an praxis@eheberatung.info oder unter 015154774440 oder unten das Formular ausfüllen.

 
Getting your needs met - Das Coffee shop Prinzip für bessere Beziehungen

 
Wir sind oft enttäuscht von unserem Partner, der uns zu wenig Liebe Aufmerksamkeit und Achtsamkeit schenkt. In der Anbahnungsphase einer neuen Beziehung sind wir unsicher, was wir alles vom zukünftigen Partner erwarten dürfen und was nicht. Wir geraten immer wieder an den falschen Partner, fühlen uns ausgenutzt, auf Distanz gehalten und unwichtig im Leben des anderen.

Und es gibt Menschen, die führen ein erfülltes Leben. Sie spüren sich und ihre Bedürfnisse deutlich, sind in der Lage diese klar zu formulieren und kümmern sich liebevoll um sich selbst. Wie in einer Cafeteria holen sie sich was sie für sich brauchen und sorgen für die Erfüllung und ihre eigene Zufriedenheit.

Sich um sich selbst kümmern und gut zu sich selbst zu sein ist nicht zwangsläufig rücksichtslos. Es ist die Basis um ein Teil einer liebevollen, achtsamen und konstruktiven Beziehung zu werden.
Das Seminar gibt Anregungen und konkrete Umsetzungsübungen an die Hand, um in Beziehungen mit anderen wieder in die eigene Bedürfnis-Balance zu kommen. Es beantwortet die Fragen danach, welche Bedürfnisse ich habe, die nicht erfüllt werden und wie ich diese Bedürfnislücken selbst und durch andere erfüllen kann.

Es zeigt auf, wie ich unabhängig werden kann und Sicherheit gewinne. Wie ich in einer Beziehung oder bei der Suche nach dem richtigen Partner selber ein guter Partner werden kann. Wir greifen dabei neben den Methoden der Bindungspsychologie auch besonders nachhaltige und praxisorientierte Elemente des Improvisationstheaters und des Rollenspiels auf.
Das Seminar ist für alle gedacht, die aus dieser Falle herauskommen möchten und sich eine lebendige Begleitung in den Start zu einem neuen Beziehungs-Leben wünschen.

Inhalt:
Teil 1: Was fehlt mir?
- Was fehlt mir zum glücklich sein? Welche Bedürfnisse habe ich, die nicht befriedigt werden?
- Verhältnismäßigkeit/Angemessenheit von Bedürfnissen: Darf ich das verlangen?
- Von wem bekomme ich, was ich brauche?

Teil 2: Woher bekomme ich was mir fehlt?
- innere Selbstliebe vers. Selbstbestätigung von aussen
- Entdeckung der eigenen Ressourcen
- Energiequellen

Teil 3: Wie bekomme ich, was mir fehlt?
- Dealbreaker und Standards
- Selbstsabotage
- Feedbackrunde

Nutzen/Ergebnis:
-Austausch mit anderen
-Übungen auch für den Alltag
- sich selbst besser kennen lernen
- Selbstliebe lernen und zulassen
- Anschließende geführte Wochengruppe möglich

Teilnehmer: Singles, Liierte und Paare möglich
Zeit: Samstag 13. Mai von 11- 16:30 Uhr (gemeinsame Pause von 13:15- 14:00 Uhr/Übung integrieren)
Ort: Hamburg Kosten: 200 € / Person
---> mehr Informationen dazu.....

Anmeldung Workshop Liebeschip

Zeitungskolumne "Umprogrammierung des Liebeschips"

Eine Vielzahl von meinen Klienten versuchen, aus dysfunktionalen Beziehungen herauszufinden. Oft stellen sie fest, dass sie ein bestimmtes Beziehungsmuster immer wieder zielsicher wiederholen. Dabei scheinen seinen sie blind immer wieder auf die gleichen (problematischen) Partner zu treffen. So findet vielleicht ein Mann mit einer alkoholkranken Mutter immer wieder Freundinnen mit Alkohol-Problemen, und dies obwohl diese anfangs nichts davon zeigten. Der Grund ist das sogenannte Imago, das heißt das innere, unbewusste „Suchbild“ vom Partner, welches in der Kindheit angelegt wird. Ich nenne dieses Suchbild lieber den „Liebeschip“.
Es ist eigentlich ganz einfach: Was wir als Kind oder Säugling vorgesetzt bekommen, speichern wir auf unserem Liebeschip als Liebe ab. Wenn wir nun in unserer Kindheit vielleicht schon ganz schwierige, schmerzhafte Bedingungen erfahren haben, programmieren wir unseren Chip gleichzeitig mit Liebe und Schmerz. In späteren Liebesbeziehungen suchen wir dann auch schmerzhafte Bedingungen (z.B. in einer On/Off Beziehung), und setzen den empfundenen Schmerz und die Intensität fälschlicherweise mit Liebe und Leidenschaft gleich.
Das Problem dabei ist, dass dieses ganze Programm in tiefen Schichten unseres Gehirns abläuft und und rationalem Denken kaum zugänglich ist. Das Ganze wird dann oft als „Beuteschema“ schulterzuckend abgetan. Aber leider führt dieses Schema zu immer den gleichen, gegebenenfalls frustrierenden Beziehungserfahrungen. Wenn wir jemanden finden, mit dem sich „alles richtig anfühlt“, der „der / die Eine ist“ usw, heißt es - leider - einfach nur, dass diese Person exakt auf unserem Liebeschip liegt, der nicht unbedingt die beste Programmierung hat.
Robert ist in meiner Praxis. Er kommt schon einige Zeit, und wir haben uns durch seine Beziehungshistorie gearbeitet. Wie es erstaunlich oft vorkommt, waren ihm die Ähnlichkeiten zwischen seinen Partnerinnen bisher kaum richtig aufgefallen. Solange man seinen Liebeschip nicht wirklich verstanden hat, ist man wie blind für das Muster, dem man folgt. Freunde hingegen fällt es oft leicht, die Zusammenhänge von außen.
In seinem Fall ist es immer wieder passiert, dass seine eigenen Bedürfnisse nicht erfüllt  werden und er sich eigentlich einsam in seinen Beziehungen gefühlt hat. Er konnte dies drauf zurück führen, dass er schon in der Kindheit aufgrund verschiedener Probleme seiner Eltern gelernt hat, dass er für andere da zu sein hat, und seine eigenen Bedürfnisse nicht viel zählen. Es ist immer wieder unglaublich, wie zielsicher wir unser Beuteschema erfüllen, als wenn wir einen Sender auf unserem Kopf haben,  der anderen verrät, wie wir ticken.
Robert war sich sicher, dass er nicht noch eine einzige weitere solche Beziehung haben will. Er wollte seinen Liebeschip umprogrammieren. Er lernte in der Beratung, dass er nun auch „mit dem Kopf“ eine neue Partnerin suchen muss, und sich nicht nur auf das Gefühl von „Chemie“ mit einander verlassen darf. Er überlegte, wie er schon früh erkennen kann, ob er sich wieder jemand sucht, der nicht wirklich für ihn da sein wird.
Nachdem er im Dating-Prozess ein paar mal nein sagen musste, traf er schließlich auf eine für ihn attraktive, aber irgendwie andersartige Frau. Er bemerkte schnell, dass sich die ersten Wochen ganz anders, ungewohnt anfühlten. Es fehlte das Drama, alles war viel ruhiger als sonst.
Obwohl sie eigentlich all das erfüllte was er sich wünschte (im Sinne von Verlässlichkeit, Offenheit, Zugänglichkeit) war er doch irritiert. Er fühlte nicht diese "Schock-Verliebtheit", kein obsessives Gedankenkarussel oder Adrenalinschübe, wenn unerwartet eine Herzchen-SMS eintrifft. Trotzdem genoss er die langsam strömende Zweisamkeit, die sich entwickelte. Wir besprachen, dass all dies die "Symptome" sind, wenn man außerhalb seines Musters datet. Im Verlaufe der nächsten Monate vermisste er schon den "Kick", den seine Drama-Kontakte im bereiteten. Aber er bemerkte gleichzeitig, wieviel glücklicher, ausgeglichener und arbeitsfähiger er war. Nach und nach folgte auch sein Gefühl, und er konnte zum ersten Mal erleben, wie sich eine sichere Beziehung anfühlt.
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